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Indianertabak Extrakt 100:1 - (Lobelia inflata) 5g.

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Art.Nr.: 0060


  • Produktbeschreibung

    Allgemeine Information (Diese Information stellt keine Anwendungs- und Verwendungsempfehlungen
    dar.)

    Indianertabak, auch Aufgeblasene Lobelie (Lobelia inflata) ist eine Pflanzenart aus der Familie
    der Glockenblumengewächse (Campanulaceae). Trotz ihres deutschen Trivialnamens hat diese giftige
    Pflanzenart mit der Gattung Tabak aus Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae), botanisch
    gesehen nichts zu tun.

    Merkmale
    Der Indianertabak ist eine einjährige Pflanze, die eine Wuchshöhe von bis zu 1 Meter erreicht.
    Der Stängel ist verzweigt und behaart. Die wechselständig am Stängel angeordneten Laubblätter
    sind sitzend oder kurz gestielt. Die Blattspreite ist eiförmig-oval mit gezähntem Rand.

    Die endständigen, traubigen Blütenstände enthalten viele Blüten. Die zwittrige Blüte ist zygomorph.
    Die blauen oder weißen Kronblätter sind 6 bis 8 Millimeter lang. Die Blütenkrone ist zweilippig,
    mit einer aus zwei abstehenden Zipfeln bestehenden Ober- und einer dreizipfligen auf der Innenseite
    behaarten Unterlippe. Zur Zeit der Fruchtreife ist der Blütenbecher aufgebläht.

    Vorkommen
    Das Verbreitungsgebiet des Indianertabak erstreckt sich über die Ostküste Nordamerikas und das
    Gebiet der Großen Seen. Als Standort bevorzugt er offene Wälder.

    Verwendung

    Verwendung als Zierpflanze
    Der Indianertabak wird als Zierpflanze in Parks und Gärten angebaut.

    Inhaltsstoffe und medizinische Verwendung
    Getrockneter Indianertabak enthält etwa 6 % verschiedene Alkaloide, darunter das Hauptalkaloid
    Lobelin, das in den Wurzeln, Stängeln und Blättern enthalten ist. Gezüchtete Lobelia inflata
    enthalten etwa 1-2% Lobelin in der Trockenmasse, wild wachsende Exemplare sind etwa um die
    Hälfte weniger potent. Parenteral eingenommen, zeigt es einen stimulierenden Einfluss auf die
    Atmung. Früher wurden die Droge und deren Zubereitungen als Antiasthmatikum eingesetzt. Da
    Lobelin ähnliche Eigenschaften wie Nicotin besitzt, jedoch unangenehme Begleiteffekte wie z. B.
    Brechreiz aufweist, ist es häufig Bestandteil von Raucherentwöhnungsmitteln. Nach oraler
    Aufnahme wird Lobelin schnell zu unwirksamen Verbindungen abgebaut, so dass mit Vergiftungen
    kaum zu rechnen ist.

    Der Indianertabak wurde in der traditionellen Heilkunde verschiedener Indianerstämme verwendet.
    Die Wurzel wurde zur Behandlung von Geschlechtskrankheiten und Geschwüren eingesetzt, die
    zerriebenen Blätter gegen verschiedene Hauterkrankungen und als Gegenmittel zu vermeintlicher
    Hexerei. Die Blätter wurden auch in religiösen Zeremonien geraucht.

    Wirkung

    Lobelia inflata psychoaktive Effekte
    Wie schon erwähnt ist die Wirkung des Lobelientabak ähnlich wie die des Tabaks. Sie ist
    stimulierend und entspannend zugleich. Der Kopf wird geklärt, man könnte den Effekt für
    Meditationen nutzen. Der Körper kann sich wärmer anfühlen, manchmal tritt zunächst eine
    Stimulation und etwas später dann eine sedierende Wirkung ein. Auf manche wirkt
    Lobelientabak sogar auch leicht angstlösend.

    Für einige Menschen hat das Rauchen von Lobelientabak keinen so starken, schnell
    eintretenden „Rush“ (welcher oft Nikotin Flash genannt wird).

    Es gibt deutliche Effekte auf die Atmung, sie wird oft tiefer und langsamer. Manchmal
    fühlen sich Konsumenten friedlich oder meditativ.

    Vor allem im Mischkonsum mit anderen psychoaktiven Pflanzen kann die Lobelie eine sehr
    starke Wirkung und sehr positive Synergien (also gute Wechselwirkungen) erzeugen.

    Nach dem Sport kann die Einnahme (hier natürlich nicht geraucht sondern oral eingenommen)
    zu einer tieferen Atmung und einer Entspannung der Muskeln führen, was als sehr angenehm
    empfunden wird.

    Lobelia inflata als Heilpflanze

    Heutzutage wird diese Pflanze immer öfter gegen Tabak-Sucht angewendet, sie wird meist
    geraucht, um sich von Zigaretten, Pfeifentabak etc. zu entwöhnen. Das funktioniert gut, da
    Lobelin, ebenso wie Nikotin, als Agonist an den Nikotinrezeptoren wirkt. Der Suchtdruck
    wird also befriedigt. Natürlich sollte man aufpassen, dass man, nachdem man den Tabak
    abgesetzt hat, danach die gleiche Menge Lobelientabak raucht. Das ist selbstverständlich
    ähnlich schädlich wie Tabak-Konsum.
    Die Suchtgefahr der Lobelie ist jedoch etwas geringer als die vom Tabak, daher kann man,
    wenn man sich auf den Indianertabak umgestellt hat, diesen dann leichter absetzen. Die
    geringere Suchtgefahr liegt unter anderem an der etwas niedrigeren Potenz und an
    Nebenwirkungen, die manchmal eintreten.

    Gegen Tabaksucht kann Lobelia inflata auch oral oder sublingual aufgenommen werden, wenn
    man komplett vom Rauchen weg kommen möchte, etwa durch eine Tinktur oder durch das Kauen
    des Pflanzenmaterials.

    Unbekannter, aber manchmal praktiziert, ist die Verwendung von Lobelia inflata als Medizin
    auch gegen andere Süchte (wie etwa Alkohol- oder Opioidsucht). Dies ist natürlich nicht so
    effektiv wie bei einer Tabaksucht, soll für manche jedoch tatsächlich hilfreich sein.

    In der Volksmedizin der amerikanischen Ureinwohner wird der Lobelientabak gegen Asthma,
    Husten und Bronchitis geraucht. Wird die Pflanze geraucht ist dies natürlich potentiell eher
    schädlich, da Rauchen den Hals immer zusätzlich belastet.
    Eine akute Wirkung gegen Asthma & Bronchitis ist jedoch vorhanden, da die Atmung stimuliert
    (also angeregt) wird.
    Möchte man Lobelia inflata als Mittel gegen Asthma verwenden, sollte man sie oral einnehmen.
    Außerdem wurden / werden die Blätter zerrieben und äußerlich gegen Hautkrankheiten eingesetzt,
    die Wurzel wird gegen Geschlechtskrankheiten und Geschwüren genutzt, des weiteren wirkt sie
    muskelrelaxierend.

    Experimentell wird Lobelia inflata manchmal als AD(H)S Medizin angesehen, es gibt ein paar Studien
    zur Verwendung von Lobelin und Methylphenidat in Kombination gegen diese Krankheit.
    Einzelne Erfahrungsberichte bestätigen diesen Effekt – die Menschen fühlen sich klarer und normaler.
    Im Vergleich zu Methylphenidat ist Lobelin wohl die weitaus gesündere, sicherere Alternative.

    Einnahme / Zubereitung
    Indianertabak rauchen / vaporisieren

    Am häufigsten wird die Pflanze natürlich geraucht, wie Tabak eben auch. Sei es in einer Pfeife, in
    einem Zigarettenpapier gedreht oder gar in der Bong. Hier tritt die Wirkung am schnellsten auf, ist
    am intensivsten und Nebenwirkungen wie Übelkeit, Brechreiz, Unruhe etc. sind seltener als bei oralem
    / sublingualem Konsum. Dennoch ist Rauchen natürlich schädlich für die Lunge und sollte nicht zu
    häufig praktiziert werden.

    Gerade in Rauchmischungen ist Lobelia inflata sehr beliebt, bei den Indianern ist es eine häufige Zutat
    von Pfeifentabak Mischungen, der typischen Friedenspfeife.

    Natürlich ist auch das Vaporisieren möglich, dies ist selbstverständlich weitaus gesünder für die Lunge
    als das Rauchen.

    Indianertabak Tee / oraler Konsum
    Da es beim oralen Konsum dieser Pflanze, im Gegensatz zum Tabak, nicht zum Tode kommen kann, ist dies
    eine gute, recht oft praktizierte Konsumform. Die Blätter werden manchmal einfach im Mund zerkaut,
    meist wird ein Tee hergestellt.

    Hierfür einfach das trockende oder frische Pflanzenmaterial mit kochendem Wasser übergießen und 10-15
    Minuten ziehen lassen, abfiltern & trinken.

    Bei einem Extrakt kann man den Tee auch ohne ziehen lassen
    und abfiltern trinken. Oder Nasal einnehmen, genauso in Kapseln füllen und schlucken.

    Mit der Dosis muss man hier dennoch mehr aufpassen als beim Rauchen, da schneller eine Überdosis
    eingenommen ist, die zu sehr unangenehmen Symptomen (wie Erbrechen, Übelkeit, Schwindel etc.) führt.

    Indianertabak oral Dosierung
    Man verwendet für einen Tee bzw. zum Kauen etwa 0,1-0,7g (Getrocknetes Kraut).
    Bei einem Extrakt von 100:1 10-20mg.

    Man sollte den Tee sehr langsam trinken, immer mal wieder 5-10 Minuten nicht daran trinken, so kann man
    sich recht sicher sein, dass man nicht zu viel erwischt. Das gleiche kann man auch beim Kauen der Blätter
    tun, indem man nicht gleich die ganze Dosierung in den Mund nimmt, sondern immer kleinere Teilmengen.

    Nasal oder in Kapseln sollte man auch erstmal mit teilmengen anfangen.

    Indianertabak rauchen / vaporisieren Dosis
    Geraucht oder vaporisiert ist die Dosis ähnlich hoch wie beim oralen Konsum. In eine Zigarette (in ein Pape)
    werden meist etwa 0,5-1g getrocknetes Pflanzenmaterial gedreht, in einer Pfeife / Bong / Vaporizer genügen
    0,1-0,4g locker.


    MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) : 2 Jahre

    Auszug aus Wikipedia zu Extrakten:

    Drogen oder Arzneidrogen im eigentlichen und pharmazeutischen Sinne sind Teile von Pflanzen, Pilzen,
    Tieren oder Mikroorganismen, die zur Herstellung von Arzneimitteln verwendet werden. Sie werden
    gewöhnlich durch Trocknung haltbar gemacht. Auch bestimmte biologische Substrate ohne zelluläre
    Struktur wie etwa Wachse und Harze und andere Abscheidungsprodukte werden zu den Drogen gerechnet.
    Heutzutage sind pharmazeutische Drogen größtenteils pflanzlicher Natur.

    Als Drogenauszüge (auch arzneilicher Auszug oder Drogenextrakt) bezeichnet man in der Pharmazie
    Zubereitungen, die mittels Extraktion aus pharmazeutischen Drogen gewonnen werden. Der Begriff wird
    unabhängig von der Konzentration eines darin befindlichen Stoffes benutzt. Drogenauszüge können
    entweder direkt als Arzneimittel verwendet werden oder zu solchen weiterverarbeitet werden.

    Nach Definition des Europäischen Arzneibuches sind Extrakte „Zubereitungen von flüssiger,
    halbfester oder fester Beschaffenheit, die aus üblicherweise getrockneten pflanzlichen Drogen oder
    tierischen Materialien hergestellt werden“.


    Droge-Extrakt-Verhältnis

    Das Droge-Extrakt-Verhältnis (DEV), genau genommen das „native“ Droge-Extrakt-Verhältnis (DEVnativ),
    wird bei Drogenextrakten deklariert. Es gibt an, welche Ausgangsmenge an Droge für die Bereitung
    einer bestimmten Menge des Extraktes eingesetzt wurde. Für einen Trockenextrakt mit einem DEV von
    z.B. 10:1 bedeutet dies, dass 1 Teil Trockenextrakt aus 10 Teilen Droge gewonnen wurde, also wurde
    für die Bereitung von 10 g Trockenextrakt 100 g Droge eingesetzt. Mit dieser Zahl kann bei der
    Dosierung des pflanzlichen Arzneimittels immer auf die dafür eingesetzte Drogenmenge umgerechnet
    werden. Damit können auch verschiedene Trockenextrakte einer Droge in ihrer Qualität verglichen
    werden und Rückschlüsse auf die Anreicherung der Inhaltsstoffe gezogen werden. Trockenextrakte
    haben je nach eingesetztem Pflanzenteil ein DEV von 5 bis etwa 100:1

    Unser Lieferant beschäftigt sich ausschließlich mit Pflanzenextrakten, und liefert Rohstoffe für
    die Pharma-Industrie! daher haben alles Produkte/Extrakte Pharmaqualität.

    Wir vertreiben dieses Produkt als Räucherwerk
    Extrakte sind stark hygroskopisch/Feuchtigkeit ziehend. Daher immer Luftdicht
    verschlossen und Kühl Lagern.
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