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Gewöhnliches Kratzmoos Extrakt 100:1(Radula complanata) 5g.

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Art.Nr.: 0073


  • Produktbeschreibung

    Allgemeine Information (Diese Information stellt keine Anwendungs- und Verwendungsempfehlungen
    dar.)

    Das Gewöhnliche Kratzmoos (Radula complanata), auch Abgeflachtes Kratz-Lebermoos genannt, ist
    eine Lebermoos-Art aus der monogenerischen Familie Radulaceae.

    Erkennungsmerkmale
    Die ziemlich kräftigen, gelbgrünen Pflanzen sind 1,5–2,5 mm breit und um 1 cm lang. Sie wachsen
    in flachen, dem Substrat angedrückten und bis handtellergroßen Decken. Die Flankenblätter sind
    zweilappig, mit rundlichen bis eiförmigen Oberlappen und viel kleineren, rechteckigen bis
    quadratischen Unterlappen. Die Blattstellung ist oberschlächtig, das heißt, der obere Rand eines
    Blattes überdeckt den unteren Rand des nächsten Blattes. An den Blatträndern werden oft Brutkörper
    gebildet. Die Blattzellen in der Blattmitte haben eine Größe von 24 bis 30 µm. Unterblätter fehlen.
    Die Pflanzen sind einhäusig. Männliche Hüllblätter befinden sich unterhalb der weiblichen. Die
    weiblichen Hüllblätter stehen am Stämmchenende und umfassen das Perianth. Die blattartig
    abgeflachten Perianthien mit den daraus hervorwachsenden Sporophyten werden häufig gebildet.

    Vorkommen
    Das Gewöhnliche Kratzmoos wächst vor allem auf Borke von Laubbäumen, besonders Ahorn, Esche und
    Pappel, selten auf Felsen oder Erde. Bevorzugt werden lichtreiche bis mäßig schattige Standorte in
    aufgelichteten Wäldern und Waldrändern. Das Moos ist zirkumboreal verbreitet und in Europa teilweise
    häufig. Das Moos wächst oft vergesellschaftet mit dem Wassersackmoos (Frullania dilatata).


    Schon einmal etwas von Perrottetinen gehört? Diesen Naturstoff entdeckte
    1994 der japanische Pflanzenchemiker Yoshinori Asakawa in Lebermoos
    (Radula perrottetii). Obwohl Lebermoose und Hanfpflanzen phylogenetisch
    nicht miteinander verwandt sind, ähnelt die Substanz strukturell sehr stark
    dem Δ9-Tetrahydrocannabinol (THC) aus Cannabis sativa. Die Atome seien
    ähnlich wie beim THC verknüpft, unterschieden sich jedoch in ihrer
    räumlichen Anordnung, erklären Forscher der Universität Bern und der ETH
    Zürich, die Perrottetinen nun erstmals genauer untersucht haben.

    Ausgangspunkt für das Forschungsinteresse war, dass Professor Dr. Jürg
    Gertsch vom Institut für Biochemie und Molekulare Medizin der Uni Bern vor
    einigen Jahren feststellte, dass Lebermoose (englisch Liverwort) im Internet
    als Legal Highs angeboten werden. Zu jener Zeit sei jedoch in der
    wissenschaftlichen Gemeinde noch nichts über die pharmakologische Wirkung
    von Perrottetinen bekannt gewesen.

    Gertsch und Kollegen konnten nun im Mausmodell zeigen, dass die Substanz
    sehr einfach ins Gehirn gelangt und dort spezifisch Cannabinoid-Rezeptoren
    aktiviert, berichten sie im Fachmagazin »Sciences Advances«. Insbesondere
    hemme Perrottetinen Prostaglandine und wirke damit ähnlich wie die
    körpereigenen Endocannabinoide. »Es ist erstaunlich, dass nur zwei
    Pflanzengattungen, die 300 Millionen Jahre in der Entwicklungsgeschichte
    auseinander liegen, psychoaktive Cannabinoide produzieren«, sagt Gertsch.

    Die Forscher stellten fest, das die antiinflammatorische Wirkung in vitro
    größer ist als jene von THC, was Perrottetinen für eine medizinische
    Anwendung interessant mache – zumal der Naturstoff weniger stark psychoaktiv
    wirke als THC. Es seien nun weitere Studien nötig, zum Beispiel in
    präklinischen Modellen von chronischem und entzündlichem Schmerz.

    Lebermoose wachsen nur in Japan, Neuseeland und Costa Rica. Um an genügend
    Wirkstoff zu kommen, hat eine kooperierende Forschungsgruppe der ETH Zürich
    um den Chemiker Erick Carreira ein neuartiges Syntheseverfahren für die
    Substanz entwickelt. »Die vorliegende Studie ist ein Musterbeispiel, wie
    neuartige Synthesekonzepte dazu beitragen können, unser pharmakologisches
    Wissen über biologisch aktive Naturstoffe zu bereichern«, kommentiert
    Zweitautor Michael Schafroth, Doktorand in Carreiras Arbeitsgruppe.

    Folgende Lebermoose enthalten Perrottetinen:
    Radula marginata
    Radula complanata
    Radula perrottetii
    Radula laxiramea



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