Gelber Hornmohn Extrakt 100:1 - (Glaucium flavum) 50g.

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Gelber Hornmohn Extrakt 100:1 - (Glaucium flavum) 50g.
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Produktbeschreibung

Allgemeine Information (Diese Information stellt keine Anwendungs- und V
erwendungsempfehlungen dar.)

Der Gelbe Hornmohn (Glaucium flavum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Hornmohn (Glaucium)
innerhalb der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae). Diese aus dem Mittelmeerraum stammende
Pflanzenart ist als eingebürgerter Neophyt an vielen Küsten der Welt zu finden.

Beschreibung
Der Gelbe Hornmohn ist eine zweijährige bis ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen
von 20 bis 90, manchmal auch 100 Zentimetern. Er hat aufsteigende sich niederliegende, stark
verzweigte, kahle oder schwach behaarte Stängel.

Die Blütezeit reicht von Mai bis August. An den Enden der Stängel steht, über Hochblättern, end-
oder blattachselständig jeweils eine Blüte.

Zu verwechseln ist Glaucium flavum aufgrund ihrer gelben Blüten mit Meconopsis cambrica und
Eschscholzia californica.

Ökologie
Die Bestäubung erfolgt durch Insekten. Da die Narbe eher empfängnisfähig ist als die Staubbeutel
reifen, kommt Selbstbestäubung nur selten vor. Zu ihrer Ausbreitung nützt der Gelbe Hornmohn den
Wind (Anemochorie), Ameisen (Myrmekochorie) und Klettausbreitung.

Vorkommen
Der Gelbe Hornmohn wächst an den Spülsäumen der Meere in nährstoffreichen, leicht salzhaltigen
Böden. Er kommt an den Küsten des gesamten Mittelmeerraumes, am Schwarzen Meer und entlang der
Küsten Westeuropas bis in den Skagerrak vor. Aber auch im Binnenland auf sandigen bis steinigen
Böden in Küstennähe sowie an Ruderalstandorten wie Schuttplätzen oder Brachland tritt er auf.
Gelegentlich wird er auch als Zierpflanze verwendet und verwildert dann manchmal. In Deutschland
und Österreich ist er in den meisten Gebieten eine unbeständige Art (d. h., sie ist nicht
endgültig eingebürgert). In einigen Bundesländern steht er in den Roten Listen als „potenziell
gefährdete“ Art. Insgesamt ist der Bestand in etwa konstant und diese Art gilt in Mitteleuropa
als ungefährdet.

Geeignete Standorte für den Gelben Hornmohn sind warme sonnige Standorte mit durchlässigen
schwach basischen, stickstoffreichen Böden in Höhenlagen unter 700 Metern. Er erträgt gering
salzige Böden mit einem Chloridgehalt kleiner 0,3 %. In der ausdauernden Form überwintert der
Gelbe Hohnmohn grün. Er kann dabei Temperaturen von maximal −10 °C überdauern.

Systematik
Die Erstveröffentlichung erfolgte 1753 unter dem Namen Chelidonium glaucium durch Carl von Linné
in Species Plantarum, Tomus I, S. 506. Heinrich Johann Nepomuk von Crantz stellte 1763 diese Art
mit dem nomen novum Glaucium flavum Crantz in Stirpium Austriacarum Fasciculus 2, S. 133 in die
Gattung Glaucium. Weitere Synonyme für Glaucium flavum Crantz sind: Glaucium glaucium (L.)
H.Karst. nom. inval., Glaucium luteum Scop.

Der wissenschaftliche Name Glaucium flavum bezieht sich auf lateinische Wort glaucus für
„blaugrün“ für Farbe der vegetativen Pflanzenteile und das Artepitheton auf das lateinische Wort
flavus für „gelb“ für die Farbe der Blütenkronblätter.

Die Varietät Glaucium flavum var. leiocarpum (Boiss.) Kuntze ist in Zypern, im Iran und Irak, im
Libanon, in Syrien, in der Türkei und in Turkmenistan verbreitet. Sie wird von manchen Autoren
als eigene Art angesehen.

Inhaltsstoffe
Vor allem der gelbliche Milchsaft des Gelben Hornmohns enthält giftige Isochinolin-Alkaloide.
Typische Vertreter hierfür sind Magnoflorin, das in den oberirdischen Pflanzenteilen vorhandene
Glaucin und das in den unterirdischen Pflanzenteilen vorhandene Chelerythrin.

Verwendung
Die unterirdischen Pflanzenteile des Gelben Hornmohns wurden im antiken Griechenland abgekocht
und der Sud als Heilmittel gegen Ruhr verwendet. Aus den Samen kann ein klares gelbes Speiseöl
hergestellt werden. Dieses ist wegen der sauberen Verbrennung auch als alternativer
Lampenbrennstoff nutzbar. Das Öl ist zur Seifenherstellung geeignet.

Der Gelbe Hornmohn wird gelegentlich als Zierpflanze in Parks und Gärten verwendet.



Achtung: Rohstoff/Urprodukt zu wissenschaftlichen Zwecken, oder zur
Weiterverarbeitung in Kosmetika, Cremes, Badezusätzen, Duftstoffen,
u.ä.m.
Extrakte sind stark hygroskopisch/Feuchtigkeit ziehend. Daher immer Luftdicht
verschlossen und Kühl Lagern.

Diesen Artikel haben wir am 18.10.2025 in unseren Katalog aufgenommen.

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