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Fliegenpilz Extrakt 100:1 - (Amanita muscaria) 1g.

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Art.Nr.: 0145


  • Produktbeschreibung

    Allgemeine Information (Diese Information stellt keine Anwendungs- und Verwendungsempfehlungen
    dar.)

    Der Fliegenpilz (Amanita muscaria), auch Roter Fliegenpilz genannt, ist eine giftige Pilzart
    aus der Familie der Wulstlingsverwandten. Die Fruchtkörper erscheinen in Mitteleuropa von Juni
    bis zum Beginn des Winters, hauptsächlich von Juli bis Oktober.

    Es existieren mehrere anerkannte Varietäten (Varianten): Der Fliegenpilz im eigentlichen Sinn
    ist die Typusvarietät muscaria. Dagegen hat die Varietät aureola häufig keine Flocken auf dem
    Hut, aber eine häutige Scheide. Die var. formosa besitzt einen orangegelben Hut mit spärlichen
    gelben Flocken. Beide zuletzt genannten Varietäten verursachen die gleichen
    Vergiftungserscheinungen wie die eigentliche Typusvarietät des Fliegenpilzes. Der braune
    Königs-Fliegenpilz (Amanita regalis) wird von einigen Autoren nicht als eigenständige Art
    anerkannt, sondern ebenfalls als Varietät des Roten Fliegenpilzes geführt – die Fruchtkörper
    ähneln äußerlich sehr stark denen des Pantherpilzes (A. pantherina).

    Die Giftwirkung des Fliegenpilzes wird, wie bei verwandten Arten wie dem Pantherpilz (Amanita
    pantherina), vor allem auf die toxische Wirkung der Ibotensäure sowie sekundär auf Muscarin
    zurückgeführt.

    Etymologie
    Zur Herkunft des Wortes Amanita siehe Wulstlinge. "Muscaria" rührt von lateinisch musca – die
    Fliege – her.

    Die deutsche Bezeichnung Fliegenpilz soll einem weit verbreiteten Glauben zufolge von einem
    alten Brauch herstammen, gezuckerte Stücke des Fruchtkörpers mit Milch übergossen als
    tödliches Lockmittel für Fliegen zu verwenden. Die moderne Forschung bezweifelt dies jedoch,
    unter anderem da bei entsprechenden Versuchen die Fliegen meist lediglich betäubt wurden.
    Stattdessen wird ein Zusammenhang mit Fliegen als altem Symbol für Wahnsinn vermutet.

    Kurzbeschreibung
    Oberseite des Fliegenpilzes

    Hut: bis 18 Zentimeter breit, leuchtendrot mit weißen Tupfen, die bei Regen fehlen. Haut abziehbar
    Lamellen: weiß, weich
    Stiel: bis 20 Zentimeter lang, weiß, Knolle warzig gezont (ohne Scheide beim Fliegenpilz der
    Typusvarietät muscaria, jedoch bei aureola)
    Fleisch: weiß, ziemlich weich
    Vorkommen: unter Fichten und Birken, selten unter anderen Bäumen
    Verwechslung: mit dem Kaiserling

    Merkmale
    Der Fliegenpilz ist mit seinem auffälligen roten, weiß gepunkteten Hut weit und gut zu sehen. Er
    hat einen Durchmesser von 5 bis über 15 Zentimeter, ist jung kugelig oder halbkugelig geschlossen,
    dann konvex, schließlich scheibenförmig mit etwas herabgebogenem, gestreiftem Rand. Jung ist er
    durch sehr dicht stehende Warzen und Schuppen noch fast weiß mit schwachem orangenen oder
    rötlichem Schimmer, dann tief rot und mit grauweißen kegelförmigen Warzen, zum Teil auch breiten
    Schuppen – den charakteristischen weißen „Punkten“ – besetzt, die leicht abgewischt werden können.
    Sie sind Reste einer Gesamthülle (Velum universale), die den jungen Pilz anfangs schützend
    umschließt.

    Der rote Hut ist bisweilen auch fleckenweise heller, und zwar besonders gegen den Rand mit
    orangener Mischfarbe, gelegentlich durch tiefer rot gefärbte Linien wie faserig gestreift. Am
    Hutrand hängen teilweise leicht entfernbare weiße Velumflocken. Im Übrigen ist die Oberfläche
    weitgehend glatt bzw. wie gehämmert uneben, im feuchten Zustand etwas schmierig und schwach
    glänzend. Die Hutdeckschicht ist als Haut bis zur Mitte des Hutes abziehbar; das dadurch freigelegte
    Hutfleisch ist tief safrangelb gefärbt.

    Auf der Unterseite des Hutes befinden sich Lamellen. Diese stehen frei, untermischt und ziemlich
    gedrängt. Sie sind schwach bauchig und weisen eine fein gezähnte Schneide auf, die unter der Lupe
    gesehen zugleich flockig ist. Ihre Farbe ist weißlich, bei älteren Stücken aus der Tiefe heraus mit
    schwach lachsfarbenem Schein. Gegen den Hutrand sind sie stumpf geformt. Sie fühlen sich weich an und
    haben eine glatte Lamellenfläche. Der Sporenstaub ist weiß.

    Der Stiel ist 8 bis 20 Zentimeter hoch und 1,5 bis 3 Zentimeter dick und besitzt einen runden
    Querschnitt. Die Stielspitze ist gegen den Hut ausweitend, die Stielbasis knollig verdickt. In seiner
    oberen Hälfte (oft sogar ziemlich weit oben) weist er einen häutigen, empfindlichen Ring auf, der
    unterseits flockig ist und oberseits wie gepresste Watte aussieht; dieser hat einen gezähnten Rand und
    ist weiß bzw. gelegentlich und stellenweise leicht gelblich gefärbt.

    Der Stiel ist insgesamt weiß, an seiner Spitze bereift, gegen die Stielknolle auch schwach bräunlich
    und bisweilen durch unscheinbare Linien gezeichnet, die unregelmäßig netzig zusammenlaufen können. An
    der Stielknolle fügen sich zahlreiche weißlich-graue Warzen zu drei bis vier meist unvollständigen
    Ringzonen. Bisweilen findet sich auch eine Volva, die jedoch in der Regel nicht gut entwickelt ist.

    Das Fleisch ist schwammig, weich, lediglich in der Knolle ziemlich fest und ohne besonderen Geruch.
    Es ist im Stiel voll und schwach faserig bis schwammig. Von der Hutoberfläche her ist es orangegelb
    eingefärbt, sonst rein weiß. Während des Trocknungsprozesses schimmert die Huthaut zeitweilig golden
    bis kupfern, nimmt jedoch später eine mattorange Färbung an, wobei der metallische Schimmer wieder
    verblasst.

    Wirk- & Inhaltsstoffe
    Der wichtigste Wirkstoff im Fliegenpilz ist Ibotensäure.

    Im Pilzfleisch unter der Huthaut und in den Lamellen befindet sich deutlich mehr Ibotensäure als im
    Stiel oder in der Huthaut.

    In frischen Fliegenpilzen findet sich etwa 0,03-1% Ibotensäure.

    Die Ibotensäure zerfällt sehr leicht in eine andere Substanz namens Muscimol, nämlich beim Trocknen
    des Pilzes (durch Decarboxylierung). Muscimol ist deutlich stärker psychoaktiv als Ibotensäure, es
    gibt sogar die Vermutung dass die Ibotensäure an sich gar nicht psychoaktiv ist und die Wirkung nur
    daher kommt, dass sie im Körper ebenfalls zu Muscimol verstoffwechselt wird.

    Außerdem zerfällt Ibotensäure auch in Muscazon, welches jedoch nicht oder nur sehr schwach
    psychoaktiv wirkt und wohl ebenfalls in Muscarin und Hydroxy-2-pyrrolidon (welche jedoch auch im
    frischen Pilz in Spuren vorkommen), beide ebenso nicht oder nur schwach wirksam.

    Wirkung
    Die Wirkung von Fliegenpilzen ist generell sehr schwer zu beschreiben und variiert stark von Trip zu
    Trip, von Person zu Person, von Dosis zu Dosis, auch abhängig von der jeweiligen Erwartungshaltung.
    Die Effekte des Fliegenpilzes sind noch deutlich unkalkulierbarer als die Wirkung von
    psilocybinhaltigen Pilzen (also Magic Mushrooms wie Psilocybe cubensis)!

    Häufig wird von sog. Dimensionswechselerfahrungen (also das Gefühl eines Raum- & Zeitwechsel) und
    anderen mystischen Erlebnissen berichtet. Dies natürlich nur wenn eine höhere, deutlich halluzinogene
    / delirante Dosierung eingenommen wird.

    Bei entsprechendem Setting kann Amanita muscaria auch enthemmend, euphorisierend und entspannend /
    sedierend wirken, weshalb er früher auch als Gesellschaftsdroge (ähnlich wie heutzutage Alkohol)
    verwendet wurde.

    Die Wirkung wird meist als sehr traumhaft bzw. trance-ähnlich beschrieben, jedoch häufig auch als
    unangenehm empfunden. Meist möchte man sich hinlegen / hinsetzen und die Augen schließen.

    In geringen Dosierungen kommt es zu einer Schleimhaut-befeuchtenden Wirkung, weswegen getrockneter
    Fliegenpilz manchmal zu Rauchmischungen hinzugefügt wird, da auch die Lungenschleimhaut feucht
    gehalten wird und Schadstoffe so besser abgehustet werden können. Außerdem ist dies auch eine
    Erklärung für die Verwendung von Fliegenpilzen als pflanzliches Aphrodisiakum. Die
    Vaginalschleimhaut wird ebenso bereits in niedriger Dosis befeuchtet.

    Angeblich soll Fliegenpilz gegen die Kälteagglutininerkrankung helfen, hierfür gibt es jedoch
    keinerlei Belege.

    Dosierung
    Die Fliegenpilz Dosierung kann nicht mit Sicherheit angegeben werden, da es eine starke
    Schwankung des Wirkstoffgehalts gibt und da verschiedene Menschen unterschiedlich sensibel auf das
    Muscimol reagieren. Die Angaben hier sind also nur Orientierungshilfen, man muss sich unbedingt
    sehr langsam an die passende Dosis rantasten!

    Für eine leichte Rauschwirkung benötigt man bei oraler Einnahme etwa 1-5g frischen Fliegenpilz,
    für eine mittlere Wirkung etwa 5-10g Frischpilz und für eine starke Wirkung etwa 10-30g Frischpilz.
    Wohlgemerkt müssen die frischen Pilze vor der Einnahme getrocknet werden und wiegen dann deutlich
    weniger, dennoch sind die Angaben hier auf die frischen Pilze bezogen!

    Wird der getrocknete Fliegenpilz geraucht benötigt man etwa eine Dosis von 0,5-1,5g getrockneten Pilz.
    Für die Schleimhaut-befeuchtende Wirkung genügen bereits deutlich niedrigere, nicht stark psychoaktive
    Mengen!

    Die Dosierung von reinem Muscimol für eine psychoaktive Wirkung beträgt etwa 10-20-mg.

    Bei einen Extrakt von 100:1 sollten 100-300mg außreichend sein.
    Mann sollte zunächst eine sehr niedrige Dosis einnimmt, dann (nach mind. 1-2 Wochen Pause) eine etwas
    höhere Dosis und so weiter, solange bis man die gewünschte Wirkstärke erreicht hat.

    MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) : 2 Jahr

    Auszug aus Wikipedia zu Extrakten:

    Drogen oder Arzneidrogen im eigentlichen und pharmazeutischen Sinne sind Teile von Pflanzen, Pilzen,
    Tieren oder Mikroorganismen, die zur Herstellung von Arzneimitteln verwendet werden. Sie werden
    gewöhnlich durch Trocknung haltbar gemacht. Auch bestimmte biologische Substrate ohne zelluläre
    Struktur wie etwa Wachse und Harze und andere Abscheidungsprodukte werden zu den Drogen gerechnet.
    Heutzutage sind pharmazeutische Drogen größtenteils pflanzlicher Natur.

    Als Drogenauszüge (auch arzneilicher Auszug oder Drogenextrakt) bezeichnet man in der Pharmazie
    Zubereitungen, die mittels Extraktion aus pharmazeutischen Drogen gewonnen werden. Der Begriff wird
    unabhängig von der Konzentration eines darin befindlichen Stoffes benutzt. Drogenauszüge können
    entweder direkt als Arzneimittel verwendet werden oder zu solchen weiterverarbeitet werden.

    Nach Definition des Europäischen Arzneibuches sind Extrakte "Zubereitungen von flüssiger,
    halbfester oder fester Beschaffenheit, die aus üblicherweise getrockneten pflanzlichen Drogen oder
    tierischen Materialien hergestellt werden".


    Droge-Extrakt-Verhältnis

    Das Droge-Extrakt-Verhältnis (DEV), genau genommen das "native" Droge-Extrakt-Verhältnis (DEVnativ),
    wird bei Drogenextrakten deklariert. Es gibt an, welche Ausgangsmenge an Droge für die Bereitung
    einer bestimmten Menge des Extraktes eingesetzt wurde. Für einen Trockenextrakt mit einem DEV von
    z.B. 10:1 bedeutet dies, dass 1 Teil Trockenextrakt aus 10 Teilen Droge gewonnen wurde, also wurde
    für die Bereitung von 10 g Trockenextrakt 100 g Droge eingesetzt. Mit dieser Zahl kann bei der
    Dosierung des pflanzlichen Arzneimittels immer auf die dafür eingesetzte Drogenmenge umgerechnet
    werden. Damit können auch verschiedene Trockenextrakte einer Droge in ihrer Qualität verglichen
    werden und Rückschlüsse auf die Anreicherung der Inhaltsstoffe gezogen werden. Trockenextrakte
    haben je nach eingesetztem Pflanzenteil ein DEV von 5 bis etwa 100:1

    Unser Lieferant beschäftigt sich ausschließlich mit Pflanzenextrakten, und liefert Rohstoffe für
    die Pharma-Industrie! daher haben alles Produkte/Extrakte Pharmaqualität.

    Wir vertreiben dieses Produkt als Räucherwerk
    Extrakte sind stark hygroskopisch/Feuchtigkeit ziehend. Daher immer Luftdicht
    verschlossen und Kühl Lagern.
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